Manche müssen mal, alle dürfen mal: ins Militär. Wir haben die Verkehrssoldaten auf dem Thuner Waffenplatz besucht und nachgefragt, was die Motorradstaffel so alles macht. Details gibts vom heutigen BikeXpert on Tour: dem rasierten André.

Bei mir ist der Militärdienst mittlerweile ein paar Jahre her. Da hat sich doch etwas Nervosität in der Brust breitgemacht, als ich wieder mal unter die Soldaten durfte. Nach einem freundlichen Empfang haben uns die Thuner Verkehrssoldaten gezeigt, was in ihren Aufgabenbereich fällt und wie viel sie mit dem Töff zu tun haben.

Motorrad und Militär

Verkehrssoldaten haben unterschiedliche Aufgaben: Das kann vom Regeln des Verkehrs bis hin zum Auskundschaften der Strassen- und Verkehrsverhältnisse alles sein. Zweirädrige Pioniere sozusagen, beispielsweise zum Sicherstellen, ob eine Panzerkolonne die geplante Route passieren kann oder nicht. Da eignet sich die schmale und wendige F 700 GS von BMW natürlich bestens. Die umgebaute Reiseenduro mit hohem Schwerpunkt und grosszügiger Bodenfreiheit kann problemlos auch auf Schotterstrassen und im Gelände gefahren werden, wenn man sie kennt und auf ihr geübt ist. Da bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit gefahren wird, ist die Griffheizung in der Militärausführung standardmässig verbaut.

An besagter Routine mangelt es den Verkehrssoldaten nicht, wie sie mir bereitwillig bewiesen haben. 8er, Spurgasse, Vollbremsung und die ganzen weiteren Fahrschulinhalte sitzen wie im Schlaf. Ach ja, apropos Fahrschule: Wer ohne Töff-Fahrausweis in die Rekrutenschule eintritt, kann sie sehr wohl mit Töff-Fahrausweis beenden.

Cool, da hab ich mich gleich wieder 10 Jahre jünger gefühlt zwischen all den Rekruten und Soldaten. Oder lag das daran, dass ich mich davor rasiert hatte? Spass hat es auf jeden Fall gemacht. Stay safe, stay alive!

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