Auf dem Töff fallen die Auswertungen der Schweizer Unfallstatistiken im internationalen Vergleich gar nicht so schlecht aus. Doch jedes Opfer ist eines zu viel. Hier ein paar Zahlen, die wir wirklich ernst nehmen sollten.

Nur 2 Prozent der auf den Schweizer Strassen gefahrenen Kilometer werden von Motorradfahrern zurückgelegt. Und doch machen wir Biker 30 Prozent aller Schwerverletzten bei Verkehrsunfällen aus. Im Jahr 2017 waren es 1'047 Personen. Hinzu kamen 51, die ihr Leben verloren. Insgesamt verletzen sich pro Jahr rund 13'000 Biker – plus Dunkelziffer.

«Wer mit der Vorsicht geizt, bezahlt mit dem Leben.»

Das einzig Positive: Diese bösen Zahlen gehen zurück. Leider bleibt das Unfallrisiko dennoch überproportional hoch. Wenn die Hauptschuld wenigstens bei uns läge, aber nein, Auswertungen der BFU zeigen: Wenn ein Motorrad mit einem Auto kollidiert, ist der Autolenker in rund zwei Drittel der Fälle ganz oder zumindest teilweise schuld. Doch selbst in diesen Fällen kannst du viel zur eigenen Sicherheit beitragen – mit der richtigen Ausrüstung.